Polyvagal informierte Therapie

Die Revolution

Das Autonome Nervensystem, das ANS, wurde in der Psychotherapie, im Coaching, in der Diagnostik und der Behandlung von Erlebnisformen wie körperlichen Erkrankungen, Ängsten, Depressionen aber auch Essstörungen oder Beziehungsproblemen lange weit unterschätzt.

Momentan aber ist eine Revolution im Gange. Das Autonome Nervensystem wurde von Stephen W. Porges sowohl hinsichtlich seiner Struktur als auch hinsichtlich seiner Funktionsweise völlig neu beschrieben. In der Kombination mit anderen Erkenntnissen der Neurowissenschaften, wird uns diese Neubeschreibung wesentlich gezieltere Interventionen in Therapie und Coaching, aber auch in der Selbsthilfe, ermöglichen als bisher.

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Psychologen wissen schon sehr lange, dass nur Menschen mit sicheren sozialen Kontakten und engen Bindungen physisch gesund bleiben und ihre geistigen Fähigkeiten angemessen und umfassend verwirklichen können. Jetzt liefert die Polyvagal-Theorie dafür nicht nur die biologische Begründung, sondern stellt auch neue Zugänge dazu bereit, mit Stress und all seinen negativen Folgen angemessen umzugehen. Das ist für alle Berufszweige, die mit Menschen arbeiten, von größter Wichtigkeit.

Die Anwendung

Die Polyvagaltheorie kann uns – in Kombination mit anderen Ergebnissen der Neurowissenschaften – helfen, schnellere und nachhaltige Ergebnisse in Therapie und Coaching zu erreichen. Je besser unsere Behandlungspläne dem tatsächlichen Funktionieren von Gehirn und Körper angepasst sind, desto schneller und nachhaltiger sind die Ergebnisse.

Die Polyvagaltheorie revolutioniert unsere Fähigkeiten der Selbstregulation. Sie verändert auch grundlegend unsere Sichtweise auf die Notwendigkeit gesunder zwischenmenschlicher Beziehungen. „Je mehr und je besser wir uns selbst verstehen“, so der Entwickler der Theorie, Stephen W. Porges, Ph.D, „desto besser können wir uns selbst regulieren.“

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Polyvagal informiete Therapie und auch Coaching ist einsetzbar bei: Trauma, Ängsten, Depressionen, Stressmanagement, Burnout, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Essstörungen, gesundheitlichen Problemen wie Diabetes II, Rheuma, aber auch bei Problemen am Arbeitsplatz, Mobbing, Beziehungsthemen aller Art.

Da all diese Erlebnisformen vom Autonomen Nervensystem bestimmt werden, kann die Polyvagaltheorie hier nachhaltig helfen.

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